Flugblatt-Kampagne “Krise des BRD-Kapitalismus”

Bereits in der vergangenen Woche haben Aktivistinnen und Aktivisten  des NWSN - Kollektiv West mit Verteilaktionen zur neuen NWSN Flugblatt-Kampagne “Krise des BRD-Kapitalismus” begonnen.

Die ersten Verteilaktionen fanden in Köln sowie in den Ruhrgebietsstädten Essen und Oberhausen statt. Hunderte Flugblätter wurden an Passanten in den Innenstadtbereichen sowie in die Briefkästen der angrenzenden Wohngebiete verteilt. Die meisten Passanten nahmen unsere Flugblätter dankbar entgegen und auch das ein oder andere persönliche Gespräch bestätigte wieder einmal, daß die Wut im Volk über die Zustände im herrschenden System wächst, und die einzige Möglichkeit für eine bessere Zukunft für uns und die nach uns kommenden Generationen in einer Umwälzung der bestehenden Ordnung hin zu einem nationalen Volksrätesozialismus liegt!

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Neufassung des NWSN-Manifestes

Nach nunmehr mehr als zweijähriger Existenz des NWSN und viel Arbeit in diesem Zeitraum, im Kampf mit dem Ziel der nationalen und sozialen Befreiung Deutschlands, kam es - wie es ganz natürlich ist für eine neue politische Gruppe - in den letzten Wochen zu einem Moment des Innehaltens, der Betrachtung des bisher Erreichten und vor allem aber auch zu einer Orientierungsphase und dementsprechenden Diskussionen über den weiteren Weg bzw. die grundsätzliche inhaltliche Ausrichtung des NWSN.
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Leise vernichtet der Sachzwang - ein Mosaikstein aus Bielefeld

Am elften September 1973 putschte in Chile das Militär unter Führung des Generals Augusto Pinochet nach Jahren der Krise gegen den demokratisch gewählten, marxistischen Präsidenten Salvador Allende. Trotz der unzähligen Verbrechen gegen das eigene Volk, die in den Jahren von 1973 bis 1990 unter der Herrschaft Pinochets begangen wurden, standen auch in Deutschland Christdemokraten und fehlgeleitete Nationalisten solidarisch zum neuen Regime.

Nicht Wenige werden in den wirtschaftlichen Veränderungen, die Chile nun erschütterten insgeheim auch ihre bürgerlichen Wünsche erfüllt gesehen haben. Unter dem Verbrecher Pinochet wurde Chile zu einem ersten Experimentierfeld des Neoliberalismus. Unter der Regie der sogenannten Chicago Boys, in den USA im Geiste Milton Friedmanns ausgebildeter Ökonomen, wurden Landreformen zurückgenommen, Staatsbetriebe privatisiert und Sozialleistungen abgeschafft.
Vor allem die Privatisierung der Banken, welche sich im Ausland durch Zockergeschäfte massiv verschuldeten, stürzte Chile in eine strukturelle Krise. Dennoch bleiben die Aller-Welts-Lösungen der Chicago-Boy bis heute auch für deutsche Liberale ein taugliches Vorbild. (Lesenswert dazu: “Der Fahnentraeger”, Ausgabe Nr. 17″, Winter 2008/09, Das chilenische Jubiläum, S.30f. http://www.fahnentraeger.com/)

Während viele in Deutschland dem Putsch teilnahmslos oder zustimmend gegenüberstanden, kam es in der ostwestfälischen Provinz zu kreativem Protest. In der Nacht zum zwölften September bemalten Angehörige des Asta der Bielefelder Universität eine Mauer in der zentralen Unihalle mit einem Bild nach der Vorlage der exilchilenischen „Brigade Salvador Allende“. In bunten Farben gedenkt das Bild dem verzweifelten Kampf  des chilenischen Volkes gegen die Putschisten und seinem Leid (siehe Foto). Eine Aktion, die beim Rektorat auf wenig Gegenliebe stieß. Man verurteilte das Handeln der Studenten als eigenmächtig und undemokratisch. Später rang man sich dann aber doch noch zu einer Anerkennung durch, nachdem sich Studentenparlament und Lokalpresse auch aus ästhetischen Gründen für das Werk aussprachen. Mit der reichlich verquasten, bundesrepublikanischen Begründung, die stillschweigende Duldung des Faschismus habe an der Universität keinen Platz, entschied man sich für den Erhalt des Gemäldes.

chile

Was an der Universität Bielefeld bis heute alles stillschweigend Duldung genießt, von antideutscher Hetze bis zur Denunziation politisch Missliebiger, darüber hat Ruth Römer genug geschrieben (Römer, Ruth, Geistige Brandstifter von Links. Wie Antidemokraten an Hochschulen des Ton angegeben. Am Beispiel Bielefeld, Graz 2007.
24 Jahre später scheint der Neoliberalismus aber auch über dieses Manifest der Solidarität einen unbeachteten Triumph zu feiern, so wie er auch in Europa auf leisen Sohlen mit dem Argument des Sachzwanges in der Hand überall Einzug hielt.

Wie jetzt im Zuge der Wahlen zum StuPa 2010 von einigen politischen Hochschulgruppen thematisiert, soll bei Modernisierungsmaßnahmen der Audimax abgerissen werden und mit ihm auch das Chile-Gemälde verschwinden. Eine Entscheidung welche stillschweigend getroffen wurde, als Teil der Exzellenzinitiative, welche die Universität zu einer High-Potential-Kaderschmiede für die Wirtschaft transformieren soll.

Auch wenn die Vernichtung des Gemäldes für den Nicht-Ostwestfalen nicht einmal eine Fußnote sein mag, sie ist doch symptomatisch. Unter dem Vorwand einer stets als absolut notwendig verkauften Modernisierung, werden universitäre Traditionen zerschlagen, Organe der Selbstverwaltung übergangen und soll sozialrevolutionärer Widerstand mundtot gemacht werden. Hinter dem Nebelwort „Exzellenz“ steckt ein Neoliberalismus seine Claims ab, dessen Protagonisten vor allem exzellent darin sind, Menschen auszubeuten und Kulturgüter zu vernichten.

Verfasser: “Mut zum Abgrund” (Aktivist des NWSN - Kollektiv West)

1. Mai - Sommer, Sonne, Sozialismus

Auch in diesem Jahr hat sich das Netzwerk Sozialistische Nation - dieses mal unter dem Motto “Holt euch den 1. Mai zurück!” am 1. Mai, dem “Tag der Arbeit”, beteiligt.

Ausführlicher Bericht auf der Hauptseite des NWSN:

NWSN-Aktionsbericht 1. Mai 2010

NWSN - Kollektiv West, 02.05.2010

Aktionstag gegen Energiekonzerne

Die erst vor wenigen Tagen öffentlich gemachten Pläne der Bundesregierung, die Laufzeiten der AKWs in Deutschland auf 60 Jahre auszuweiten, zeigen es überdeutlich: Widerstand gegen skrupellose und profitgierige private Energiekonzerne - insbesondere die Atomlobby - ist mehr denn je nötig.

Während jedes bereits abgeschriebene Atomkraftwerk mit jedem weiteren Tag an dem es in Betrieb ist einen Gewinn von rund 1 Million Euro generiert und so kräftig die Taschen einiger Weniger füllt, bleiben, bei gleichzeitig immer weiter steigenden Strompreisen für die Verbraucher, die immensen Kosten für die Lagerung der entstehenden Atomabfälle und die Finanzierung der Fördermittel und Steuervergünstigungen für die Atomindustrie an uns allen hängen. Vor allem aber wächst mit jedem weiteren Tag Laufzeit die Gefahr schwerer Pannen und folgenschwerer katastrophaler Unfälle immens an. Außerdem gibt es bis heute weltweit noch keinen geeigneten Endlagerstandort für die entstehenden Atomabfälle, welche noch in tausenden Jahren strahlen und eine gewaltige Gefahr für Mensch und Natur darstellen werden.

Auch deshalb haben sich Aktivistinnen und Aktivisten des NWSN West in den vergangenen Tagen an verschiedenen Orten und mit vielfältigen Aktionsformen (Verteilung von Flugblättern, Brückentranspis, etc.) am bundesweiten “Aktionstag gegen Energiekonzerne” beteiligt.

Aber auch über diesen Tag hinaus werden wir mit unseren Protesten und unserem Widerstand nicht locker lassen. Nur gemeinsam und mit entschlossenem Handeln können wir etwas erreichen!

NWSN - Kollektiv West, 28.03.2010

Flugblatt-Text:

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Dresden 2010 - Für ein würdiges Gedenken

Am vergangenen Wochende haben Aktivistinnen und Aktivisten der Regionalgruppe West des NWSN - in Kooperation mit der SAM - das Flugblatt “Dresden 2010 - Für ein würdiges Gedenken!” verteilt.

Weitere Informationen zum Thema:

NWSN

NWSN - Dresden 2010

Sozialrevolutionäre Alternative Mitte (SAM)

NWSN - Kollektiv West, 15.02.2010

Flugblatt-Text:

Dresden 2010 - Für ein würdiges Gedenken!

Gegen antideutsche Hetze, Relativierung seitens Bürgertum und Vereinnahmung durch Neonazis!

Dresden - von Ulrike Marie Meinhof

Vor zwanzig Jahren, am 13. und 14. Februar 1945, in der Nacht von Fastnachtdienstag auf Aschermittwoch, ist der größte Luftangriff der alliierten Bomberkommandos im Zweiten Weltkrieg auf eine deutsche Stadt geflogen worden: Der Angriff auf Dresden. Dreimal innerhalb von 14 Stunden wurde die Stadt bombardiert. Von 22 Uhr 13 bis 22 Uhr 21 dauerte der erste Schlag. Als die englischen Bomber abflogen, hinterließen sie ein Flammenmeer, das über 80 Kilometer weit den Himmel glühend machte. Der zweite Schlag erfolgte von 1 Uhr 30 bis 1 Uhr 50. Die abfliegenden Bomber haben die Feuer von Dresden über 300 Kilometer weit beobachten können. Den dritten Angriff flog ein amerikanisches Bombengeschwader am nächsten Vormittag zwischen 12 Uhr 12 und 12 Uhr 23. [...]

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Erfolgreiche Flugblatt-Aktion zum “Bloody Sunday”

In den letzten Tagen haben unsere Aktivistinnen und Aktivisten an vielen Orten im Bereich des NWSN Kollektives West hunderte Flugblätter zum Gedenken an den “Bloody Sunday” verteilt. Ziel dieser Aktion war es, die Bevölkerung auf die Geschehnisse am 30.01.1972 in Nordirland aufmerksam zu machen und ein Zeichen unseres Respekts und des Gedenkens an die Opfer dieses Tages zu setzen.

Gleichzeitig ging es uns mit dieser Flugblatt-Aktion auch darum, auf die Themen “nationale Freiheit” und “Selbstbestimmungsrecht der Völker” aufmerksam zu machen. Themen, die angesichts zunehmender kapitalistischer Globalisierung und wachsender politischer, ökonomischer und kultureller Einflussnahme fremder Staaten (USA, etc.) und Institutionen (EU, etc.) auch die Souveränität Deutschlands und damit die Freiheit und das Überleben des deutschen Volkes bedrohen.

NWSN - Kollektiv West, 31.01.2010

Flugblatt-Text:

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NWSN-Aktionismusoffensive 2010!

Ein altes Sprichwort sagt, dass man die Feste feiern soll, wie sie fallen. Wenn man das Ganze nicht zu wörtlich nimmt, erfolgt eine recht passende Interpretation des schönen Wörtchens „Spontanität”.

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Tschechien als letzte Hoffnung vor der EU-Diktatur?


TSCHECHIEN ALS LETZTE HOFFNUNG VOR DER EU-DIKTATUR?

So wurden die Iren hereingelegt

Das „Ja“ der tapferen Iren zum Vertrag von Lissabon, der ein EU-Ermächtigungsgesetz ist, der Abbau der Bürgerrechte, Entmachtung der Nationalstaaten und die instutionalisierte Verpflichtung zu Krieg und Neoliberalismus bedeutet, war sehr lehrreich, den er zeigte vor allem auf was in der EU nicht gegeben ist und zwar die vielbeschworene „Demokratie“. Es ist ein Skandal sondergleichens das die eindeutige Meinungsäußerung der Iren nicht akzeptiert und gehört wurde. Read the rest of this entry »

Bauernproteste als Ausdruck der weltweiten Agrarkrise

Von Florian Heinrad

Seit Monaten halten nun bereits die Proteste von Milchbauern in Europa an. Schwerpunkte der Proteste gegen die sich stetig ausweitende “Milchkrise” sind Frankreich und Deutschland. Den bisherigen Höhepunkt stellten Aktionen der Bauern in Deutschland dar, die Ende September medienwirksam Milch aus Gülleanhängern auf ihren Feldern versprühten. Read the rest of this entry »